------------------Die Alpinfabrik zieht um.------------------

 

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Das bedeutet, so nach und nach werden alle Artikel auf http://alpinfabrik.weebly.com/ zu finden sein und hier gelöscht. Alle bestehenden Links auf diese Seite werden in mühevoller Handarbeit als letztes aktualisiert, sodass am Schluss keine zwei Seiten bestehen, sondern es nur eine Alpinfabrik mit allen Bericht geben wird.

Rote Flüh - "Sturm im Paradies" (8+)

Fabi in der 8. Seillänge (8)
Fabi in der 8. Seillänge (8)

Auf meiner Wunschliste fristete diese Perle von Klettertour im linken Teil der Roten Flüh Westwand bis jetzt immer ein Schattendasein. Vollkommen zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte. Ganz gemütlich um 10 Uhr fuhren wir an unserem Treffpunkt in Grän los, damit die Sonne auch ja genug Zeit hat noch ordentlich einzuheizen. Im Vergleich zur letzten Woche ist die Schneemenge im Zustieg von einem Meter Bruchharsch auf 10 Zentimeter Neuschnee vom Tag vorher geschrumpft, womit wir jetzt auch wieder mit Nike free verantwortungsbewusst unterwegs sein konnten. Katja und David, die spontan noch Zeit gefunden hatten, kletterten die "Südwestwand" am Hochwiesler, während ich mit Fabi unter den Wasserfällen aus der Südwand weiter zur Westwand eierte. Zwischen all dem Neuschnee war die "Schwarze Mamba" wie zum Trotz pfurztrocken. Aber Fabi hat eh festgestellt, dass eine Begehung der ersten Seillänge im trockenen Zustand gar nicht zählen würde. 

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Namtib Farm Westwand - 1. Beg. "Power of Wheatbix" (6-)

Routenverlauf der "Power of Wheatbix" (rot) und "Here or There?" (gelb)
Routenverlauf der "Power of Wheatbix" (rot) und "Here or There?" (gelb)

Auf unserem Weg durch Namibia 2014 fanden wir an der Namtib Farm die zweiten kletterbare Felsen. Ähnlich wie im Fishriver Canyon kann der teilweise enorm verwitterte Granit vom einen Moment zum nächsten in der Qualität wechseln. Die zwei Seillängen kurze "Power of Wheatbix" bietet in der ersten Seillänge einen cleanen Kamin vom Feinsten und in der zweiten Seillänge gute Plattenkletterei an kleinen Rissen. Hier steckt ein Normalhaken. Ansonsten ist auch die von meinen Eltern gekletterte "Here or There?" komplett clean belassen worden.

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Fishriver Canyon Nordostwand - 1. Beg. "Bavarian Frienducation" (6-)

Routenverlauf der "Bavarian Frienducation"
Routenverlauf der "Bavarian Frienducation"

Laut der wenigen Informationen, die wir im Internet zum Klettern in Namibia außerhalb des Bereichs um die Spitzkoppe gefunden haben sollten im Fishriver Canyon bei Ai-Ais einige Routen zu finden sein. Tatsächlich gefunden haben wir nichts, was aber ja nicht unbedingt was heißen muss. Aufgrund der fehlenden Bohrmaschine ergab sich dann 2014 aber immerhin die ein oder andere ziemlich leichte Erstbegehung. Den Anfang machte die "Bavarian Frienducation" (wegen einem unfreiwillig geopferten Friends am zweiten Stand).

Die drei Seillängen kurze Kletterei bietet zwei recht schöne, aber da komplett clean auch nicht ganz zu unterschätzende Kletterei in nicht immer festem Granit. Ein direkter Ausstieg nach der zweiten Seillänge ist sicherlich möglich, uns fehlte aber die Zeit. Für alle, die auf der Durchreise sind und einem winzigen Abenteuer nicht abgeneigt sind gibt's hier ein Topo mit allen wichtigen Infos:

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Hochwiesler - "Alle Neune" (8-)

in der 6. Seillänge (5)
in der 6. Seillänge (5)

Während ein Großteil der Bergsportler sich am letzten Donnerstag mit Ski an der Krinnenspitze tummelten, stiegen wir zum gegenüberliegenden Gimpel-Bunker auf und wühlten uns anschließend zum Hochwiesler hoch. Merke: Nike free und ein Meter Bruchharsch mögen sich nicht. Irgendwann waren wir dann aber am Einstieg und die Wahl viel auf die neun Seillängen lange und schön quere "Alle Neune". Mit der Route hatte ich noch eine Rechnung offen.

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Falkenwand - "Direkte Falkenwand" (8, A1)

in der 1. Seillänge (8)
in der 1. Seillänge (8)

Gestärkt durch diverse Erfolge im Techno-Klettern nahmen wir uns für den Winter einen Klassiker an der Falkenwand im Ammertal vor. Die erste Seillänge fängt noch ganz harmlos an und kann noch gut frei geklettert werden. Da die Stichtbohrhaken hier nahezu niemals nass werden, sind sie noch dementsprechend gut. Außerdem sind die ersten beiden Seillängen noch mit 10mm Expansionsanker zusätzlich saniert.

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Mandrea - "Le fiabe di Laghel" (9-, A1)

Katja in der 3. Seillänge (A1, 7)
Katja in der 3. Seillänge (A1, 7)

Am letzten Tag unseres Urlaubs konnten wir unsere sechste Route an der Mandrea di Laghel klettern. Von all den uns bereits bekannten Routen ist "Le fiabe di Laghel" eine der unlogischsten, aber dennoch eine recht abwechlungsreiche Route. Abwechslungsreich heißt in diesem Fall: Im unteren Teil wechseln sich moosige Platten mit wunderschönen Tropflochplatten ab, ein kleines Dach wird technisch überwunden, im Mittelteil wird's dann botanisch und im oberen Teil steil an Henkeln und Rissen.

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Colodri - "Sotto Vuoto" (8+/9-)

Katja in der 5. Seillänge (8-)
Katja in der 5. Seillänge (8-)

Am Sonntag war Pausentag angesagt. Also Sportklettern. Am Ende landeten wir am Spiaggia dell Lucertone direkt am Gardasee in einem in den 80er Jahren erschlossenen (und bewerteten) Gebiet mit viel Patina auf den selten vorhandenen Griffen. Richtig steile Reibungskletterei an extremst rauem Plattenkalk ohne irgendwelche Tickmarks, dafür vielen Flechten war angesagt. Nach der bockharten Aufwärmtour "Pat und Patachon" (7) war erst mal wieder Pause angesagt. Aber irgendwie wissen wollte ich es schon. In eine 9er Reibungsplatte hab ich mich dann doch nicht reingetraut, also startete ich einen Versuch in der "Cicala Clak" (9-) und konnte mit einem Sturz bis zum letzten Haken alles klettern. Doch dann begann die Sportkletterei. Hoch, probieren, runter, zu, schauen. Nochmal hoch, wieder probieren, wieder zu, noch blöder schauen, Nach 15 Minuten war die Lösung dann da. 

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Rupe Secca - "50er-Fitcheck" (9-)

in der 5. Seillänge (7)
in der 5. Seillänge (7)

Der Plan war eigentlich ein ganz anderer: Um 8 Uhr setzten uns Kathy und Svenja kurz vor Sarche ab und wir begaben uns auf den einstündigen Zustieg der "Non solo pane" am Monte Casale. Die erste Seillänge soll noch unschön sein. War sie auch. Katja machte nach 20 Metern an zwei Normalhaken Stand, Weiterweg ungewiss. Ich kletterte in's Blaue weg vom Stand, fand noch eine so richtig alte Rostgurke und dann den erlösenden Stand mit einem Bohrhaken und einem soliden Baum.

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Coste dell' Anglone - "Archangelo" (8-)

Katja in der 9. Seillänge (5+)
Katja in der 9. Seillänge (5+)

Im Internet lassen sich Kommentare wie "göttliche Route" zu diesem Meisterwerk von Grill und Konsorten finden. Und tatsächlich, diese Route bietet bei recht geringer Schwierigkeiten unfassbar anhaltend ausgesetzte, geniale Kletterei an Sintern, Tropflöchern und Verschneidungen. Ein absolutes Muss für jeden Kletterer im 7. Grad! Hinzu kommt noch eine perfekte Mischung aus Bohrhaken, Normalhaken und Cams. 

Die Beschreibung des Zustiegs im Fillipi-Führer vom Sportplatz in Dro ist absoluter Blödsinn, das wird einem aber schon klar, sobald man von Arco kommend sich immer weiter von der Wand entfernt und reihenweise an Parkplätzen vorbeifährt. Wir haben uns in Dro am Radweg von Ceniga nach Dro absetzen lassen und waren 15 Minuten später und einigen liebevoll angerichteten blauen Markierungen später am Einstieg. 

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Mandrea - "Ridi Pagliaccio" (8+)

Katja in der 4. Seillänge (6+)
Katja in der 4. Seillänge (6+)

Nachdem wir Ende letzten Jahres mit der "Sudomagodo" eine unserer schönsten Routen geklettert sind, stiegen wir mit hohen Erwartungen in die "Ridi Pagliaccio" ein. Im "Hohe Wände bei Arco" Führer kommt die Route ganz im Gegensatz zu dem Auswahlführer von Ivo Rabanser mit drei Sternen und vier A0-Stellen eher schlecht weg. Auch hier zeigte sich aber mal wieder die enttäuschende Qualität des Führers von Filippi. Die Route bietet von der ersten bis zur letzten Seillänge (mit Ausnahme der 11. Seillänge) absolut phantastischen, koralligen Tropflochfels und lässt sich komplett frei klettern, wobei sie mir sogar im onsight gelang. Die Schwierigkeiten überschreiten den 8. Grad nur ein Mal in der 4. Seillänge (8+). So viel zum Positiven, leider bleibt uns die Tour aber dennoch nicht in so grandioser Erinnerung wie die "Sudomagodo". 

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Colodri - "Tetto Zambaldi" (5+, A2)

in der 6. Seillänge (A2)
in der 6. Seillänge (A2)

Zum Auftakt unseres Urlaubs schauten wir uns am Nachmittag des Anreisetags den Klassiker "Nago" an. Lust auf schweres Klettern hatten wir alle nicht, dafür kletterte ich "Mario Polenta" (6+) clean im onsight und im Anschluss den absoluten Fotoklassiker "Cato Zulú" (7+) ebenfalls onsight, jedoch mit einem Bohrhaken nicht komplett clean.

Nachdem das letzte Jahr geprägt war von neuen, höheren Schwierigkeitsgraden fanden wir am nächsten Tag im technischen Klettern ein durchaus interessantes Ziel für dieses Jahr. Eine wunderbare Tour zum Einsteigen bietet die "Tetto Zambaldi" an der Südwand des Colodri. 

Wir starteten in der Früh zu Viert in Richtung Colodri Klettersteig, wo Katja und ich 50 Meter rechts davon einstiegen und Kathy zusammen mit Svenja sich durch den vom Frühjahrsputz komplett zerstörten Steig zu Einstieg der "Primi Sogni" wühlten. 

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Martinswand - "Il Mondo Disperso" (8)

kurz nach der Crux in der 1. Seillänge (8)
kurz nach der Crux in der 1. Seillänge (8)

Nach der Prüfungsphase wollten wir drei Studenten unbedingt bei der nächsten Möglichkeit raus zum Klettern. Trotz eher Zweifelhaftem Wetterbericht starteten wir um 6 Uhr bei Schneefall in Augsburg. Aber wenn's wo schön ist, dann im Inntal. Bei zapfigen null Grad aber fast wolkenfreiem Himmel stiegen wir in die "Tiroler Fischzuchtplatten" ein. Die ersten 4 Seillängen kletterte ich mit zwei mal knapp 55 Meter auf zwei Seillängen, wo uns in Teilen die "Botanik Grand-Prix" um die Ohren flog. 

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Blassengrat (3) - Winterbegehung (solo)

Vor dem Hohen Gaif (2288m)
Vor dem Hohen Gaif (2288m)

Eigentlich wollte ich das schöne Wetter im Winter in der Martinswand nutzen, aber nachdem sich mein Partner dann kurz vorher verletzt hat und ich einen halben Tag lang erfolglos jemand anderen gesucht habe, stieg ich genervt in den Zug nach Garmisch. Um 13 Uhr ging es dann am Bahnhof (705m) los. Über den Hausberg lief ich über den Skitourenaufstieg in 2 Stunden zur Hochalm, wo mir der Wirt mit einem Lachen für mein restliches Bargeld von 3,87 € eine Kartoffelsuppe spendierte. 

 

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Skitouren - über alpine Einsamkeit und internetale Geheimtipps 

Jetzt ist es doch noch überall weiß geworden und zuhauf strömen die Leute zuerst in die Sportgeschäfte, um dann frisch bewaffnet mit Kohla Fellen, Totschläger-Ski und "abfahrtsorientierten" Schuhen in die Berge zu fahren. Skitouren liegen zweifelsfrei im Trend. Ist das schlimm? Weiß ich nicht, ich bekomme auf meinen Skitouren genauso wenig von trendhaften Entwicklungen mit wie ich auf meinen Klettertouren auf Trendsetter und Trittbrettfahrer aus den Boulderhallen treffe.

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Parete di Padaro - "Via del cristallo" (8, A0)

in der 6. Seillänge (5+)
in der 6. Seillänge (5+)

Zum Abschluss sollte es was leichtes alpineres sein. Zur Auswahl stand die "Athene" in San Paolo und die kürzere und laut Topo mit 7- auch leichterer "Via del cristallo" an der uns unbekannten Parete di Padaro. Wir hatten lediglich ein Topo aus dem Auswahlführer von Ivo Rabanser, von dem wir schon wussten, dass eine 7- bei ihm auch ein harter 7er sein kann, aber hier hat er sich wirklich ordentlich vergriffen. Unabhängig davon war die Wand und ein enger Parkplatz direkt nach der Rechtskehre wo der Weg abzweigt schnell gefunden. Jedoch sind es nicht wie beschrieben 500 Meter nach Padaro, sondern eher 2 Kilometer und einige Kurven später. Die Infrastruktur an der Wand ist wie man es von San Paolo gewohnt ist mit viel Liebe zum Detail ausgebaut und mit blauer Farbe markiert. Aufgrund unserer erheblich schwereren Einschätzung der Tour habe ich im Anschluss ein Topo mit unseren Bewertungen angefügt.

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Mandrea - "Sudomagodo" (9-)

Katja in der 10. Seillänge (8+)
Katja in der 10. Seillänge (8+)

Sinngemäß übersetzt bedeutet "sudo ma godo" ich leide, aber ich genieße. Wir litten in dieser Tour auch ein wenig, Katja wegen den vielen Quergängen, ich wegen der viel schwerer als vermuteten und obligatorisch zu kletternden 8. Seillänge. Aber genießen konnten wir diese Route dennoch so sehr, dass wir uns einig sind: Das war die schönste Route, die wir beiden in Arco jemals geklettert sind. Geschuldet ist das vor allem der extrem homogen begeisternden Felsqualität, anhaltenden Schwierigkeiten und der leicht alpin angehauchten Absicherung.

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Monte Colt - "Nemesi" (8-)

Katja in der 3. Seillänge (7+)
Katja in der 3. Seillänge (7+)

Zum Verschnaufen kletterten wir am dritten Tag unseres Arco-Urlaubs die 120 Meter kurze "Nemesi" am Monte Colt. Sie soll ja die schönste dort sein und dem Anspruch wurde sie durchaus gerecht, sofern man mal von dem Zanzara-mäßig abgespeckten Fels absieht. Wirklich zum Verschnaufen hat die Route dann auch nicht eingeladen. Gleich die erste Seillänge stellt mit 8- die Schlüssellänge dar, kam mir aber um einiges härter vor. Zum einen steckten auf die ganze Länge so viele Haken wie auf den ersten 10 Metern der zweiten Länge, zum anderen bin ich im (sauknappen) onsight vom zweiten Haken ordentlich nach links und dann an guten Griffen wieder zurück zum dritten Haken gequert. irgendwie uncool mit der Zustiegsrinne im Genick... Katja ist dort irgendwie gerade hoch geklettert, ist aber "schon auch schwer". Die zweite, leider ebenso speckige Plattenlänge zieht dann mit einem ziemlich gesuchten und harten Einzelzug zum Henkel nach oben.

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San Paolo - "Freiheit die ich meine" (9-)

Katja in der 4. Seillänge (9-)
Katja in der 4. Seillänge (9-)

An unserem zweiten Tag in Arco gelang uns die schwerste Tour in San Paolo. "Freiheit die ich meine" bietet super Plattenkletterei im 7. Grad mit einer deutlich schwereren Länge, die auch eine absolut phantastische Sportklettertour abgeben würde.

Die erste Seillänge ist mit 7+ die zweitschwerste der Route und bietet wunderschöne Plattenkletterei an unübersichtlichen und vielen Löchern. Die zweite Seillänge (6+) zieht über einen überraschend gutgriffigen senkrechten Pfeiler bis in's obligatorische Arco-Gemüse und quert dann nach rechts in felsigeres Metier. Hier können ein paar Alpin-Exen sinnvoll sein. Die dritte Seillänge (7) hat uns beide ordentlich gefordert. Schubladenkletterei an ziemlich lange ziemlich schlechten Schubladen lässt einen für den Grad doch erstaunlich schnaufen. Erst am Ende des Aufschwungs kommen die erlösenden Henkel, einher mit Baum und Wackelblock.

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Mandrea - "Nataraj" (7+/8-)

Katja in der 1. Seillänge (7+)
Katja in der 1. Seillänge (7+)

Nachdem das mit dem Winter bei uns so schnell nichts mehr wird fuhren wir mit Kletterzeug für ein paar Tage nach Arco um dem Neujahrs-Gefeier etwas zu entkommen. 

Als erste Tour kletterten wir die "Nataraj", wobei wir die erste gemeinsame Länge schon im November in der "Moana mon Amour" geklettert sind. Im untern Teil überwiegt sehr schöne Kletterei an grandiosem Tropflochfels, nach oben hin wird der Fels zunehmend weniger grandios. 

Nach der ersten kalten Seillänge (7+) kam gegen 9 Uhr die Sonne in die Wand und Katja konnte über die zweite Seillänge (5) der Sonne entgegen klettern. Hier zweigt die 3. Seillänge (8) der "Moana mon Amou" rechts ab. Die "Nataraj" folgt dem großen Verschneidungsystem, das dummerweise in der Mitte der 3. Seillänge (7) plötzlich einen Sprung nach links macht und somit einen ordentlichen Quergang (mit sehr vielen Haken) nach sich zieht.

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Bärenhöhle - "Rainman" (8+)

in der 2. Seillänge (8+)
in der 2. Seillänge (8+)

Nachdem wir letzte Woche südseitig in der "Shogun" an der Chinesischen Mauer so geschwitzt haben, entschieden wir uns heute vor Heiligabend für ein nordseitiges Kontrastprogramm an der Bährenhöhle in Oberammergau. Das war zwar bei -1 Grad auch nicht gerade die ideale Wahl, aber alles ist besser als an Weihnachten zu schwitzen...

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Chinesische Mauer - "Shogun" (7+)

Katja in der 7. Seillänge (7+)
Katja in der 7. Seillänge (7+)

Die Shogun ist aktuell die längste Route im unteren Teil der Chinesischen Mauer, wobei eigentlich die ganze Wand gespickt sein müsste mit Projekten. Die Länge kommt auch nicht unbedingt durch eine große Wand, sondern eher durch viel horizontales Klettern zustande, bietet aber trotzdem wunderschöne, manchmal gar nicht so leichte 7er-Kletterei. Gleich die etwas speckige Einstiegsverschneidung geht ziemlich zach weg, mit viel Potential sich zwischen all den Standplätzen und Bohrhaken zu verirren. Am besten hält man sich immer an den geklebten Schwerlastankern. Alle Standplätze sind mit einem geklebten Ring versehen. Kurz vor dem ersten Stand zweigt links die "Fly to Tai" (auf bergsteigen.com 7, bei Panico 8-) ab. Die Shogun quert hier etwa 5 Meter waagrecht nach rechts in eine Plattenrampe. Nach 20 Metern gibt es einen (sehr unbequemen) Stand, der am besten ausgelassen werden sollte.

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Falkenwand - "Pfister-Gedächtnis-Weg" (8) + "Ostwand" (7+)

in der 1. Seillänge (6) vom "Pfister-Gedächtnis-Weg"
in der 1. Seillänge (6) vom "Pfister-Gedächtnis-Weg"

Es war mal wieder Zeit für einen Papa-Sohn-Ausflug. An die Falkenwand wollte ich schon als ich als Kind im darunter liegenden Frauenwasserl klettern gelernt habe. Bei Nieselregen starteten wir in Richtung Oberammergau, eine Stunde später gingen wir bei Nebel und 6 Grad auf dem gut ausgetretenen Weg los. 15 Minuten später kletterten wir (wieder im Nieselregen) am gelb markierten Einstieg los. Wobei "im" Regen falsch ist. Eher neberm Regen, denn durch das riesige Dach im oberen Wandteil war nahezu die komplette Route trocken. Die erste Seillänge des "Pfister-Gedächtnis-Wegs" führt über etwa 15 unerquicklich grasige Meter in den steilen Teil der Wand. Danach folgt ein Henkelspaß an nicht unbedingt immer festen und teilweise für den Grad recht kleinen Schuppen bei üppiger Sanierung.

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Leonhardstein Südwand - 1. Beg. "Überholspur" (7-)

Routenverlauf der "Überholspur"
Routenverlauf der "Überholspur"

Bereits letztes Jahr im Herbst konnte ich zusammen mit meinem Vater relativ spontan bei unsicherem Wetter die oberen 4 Seillängen einer neuen Linie an der breiten Südwand des Leonhardsteins erstbegehen und einbohren. Kurze Zeit später konnte mein Vater noch 2 Seillängen unten dranhängen, sodass am Schluss 6 Seillängen, verteilt auf 180 Klettermetern entstanden sind. Die Kletterei fügt sich vom Charakter in die anderen Routen dort ein, lediglich die Absicherung ist minimal ernster als bei den Nachbartouren. Der Routenname entstand noch während der Erstbegehung, da die Route bei zu großem Ansturm in der "Hi Leony" eine willkommene Überholspur (sogar links) bieten könnte.

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Schaufelspitze - "Sitz des Zeus" (9-)

Katja in der 2. Seillänge (7-)
Katja in der 2. Seillänge (7-)

Am Freitag nutzten wir das perfekte Herbstwetter, um im Karwendel eine weitere absolute Traumtour aus dem Hause Sussmann zu klettern. Noch am Donnerstag Abend gurkten wir mit der Regionalbahn an den Ammersee, um dort in's Auto zu steigen. Nach 2 Stunden und etwas beunruhigendem Reserve-Gepiepse erreichten wir dann das Falzthurntal. Wie bis jetzt immer auf den Mautstraßen im Karwendel, zahlten wir um die Uhrzeit nichts mehr. 

Nach einer kalten und kurzen Nacht neben unserem Kleinstwagen starteten wir gegen 6 Uhr auf dem kleinen Wanderweg in Richtung Bärenlahnersattel. Nach 2 Stunden erreichten wir dann den Sattel, und stiegen kurz darauf in die schattigen ersten Seillängen vom "Sitz des Zeus" an der Südwestwand der Schaufelspitze ein. Die ersten 3 Seillängen sollten noch recht gemächliche Kletterei bis maximal 7-/7 bieten, aber die niedrigen Temperaturen machten die 2 Seillänge doch ziemlich spannend.

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Zwerchwand Südwand - 1. Beg. "Zwerchen-Anni" (6)

Routenverlauf der "Zwerchen-Anni"
Routenverlauf der "Zwerchen-Anni"

Bereits letztes Jahr im Herbst konnte meine Familie zwischen den bereits zu genüge bekannte Linien "Till-Ann" und "Zwerchweg" eine weitere, ziemlich direkte Linie finden. Vor und nach kompromisslos direkter Überwindung des großen Grasbandes in der Wandmitte verläuft die Route sehr direkt durch den steilsten Teil dieser sehr zerklüfteten Wand. Die Schwierigkeiten bewegen sich dabei homogen zwischen dem 5. und 6. Grad, der auch beherrscht werden sollte.

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Colodri - "Zanzara" (8+)

Katja in der 4. Seillänge (8)
Katja in der 4. Seillänge (8)

"Klassische und berühmte Route", schreibt Fillipi in seinem Kletterführer über die zentral am Pfeiler verlaufende Zanzara. Auch wenn das so ziemlich das Einzige ist, was im Topo von der Tour stimmt, gibt es wohl kaum eine berühmterer Tour, als diese extrem elegante und gnadenlos ausgesetzte Linie immer zentral durch den steilsten Teil des Pfeilers. Den Traum, diese Route einmal zu klettern, konnte ich mir nach vielen Jahren des ehrfürchtigen Hochblickens letzte Woche zusammen mit Katja erfüllen. Als Krönung gelang es mir sogar jede einzelne Seillänge im onsight zu durchsteigen.

Der Einstieg befindet sich recht offensichtlich wenige Meter rechts der Markierung, der im Moment komplett mit Fixseilen ausgestatteten und teilweise sanierten "DDT". Wie die Führerautoren auf einen 20-minütigen Zustieg kommen ist mir ein Rätsel. Wir benötigten etwa 5 Minuten vom Schwimmbad. 

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Rupe Secca - "Totem e tabu" (8)

Katja in der 3. Seillänge (7-)
Katja in der 3. Seillänge (7-)

An unserem Pausentag entschieden wir uns für eine etwas leichtere und kürzere Tour an der Ruppe Secca. 

Mit noch leicht lädierten Zehen vom Vortag, startete ich fußschonend barfuß in die erste 5er Länge. Etwas durch's Gemüse geht es unter die steile Hauptwand. Die nächsten beiden Seillängen kletterte ich als Eine, was durchaus Sinn macht, da auch mit Zusammenhängen nur knapp 30 Meter dabei rauskommen. Die Kletterei ist ziemlich steil und beeindruckend, direkt über den Dächern von Arco. Leider sind wir aber nicht gerade die ersten, die das zu schätzen wissen und so schmieren die Leisten gerade in der nächsten 8- Länge schon ganz ordentlich. Wenn man gut drauf ist könnte man auch die 4. und 5. Seillänge zusammenhängen, da die 4. Seillänge etwa 8 Meter lang ist. Wir machten uns aber wegen der Seilschaft vor uns keinen Stress, dafür klappte alles bis zur schicksalhaften letzten Seillänge im onsight. Aber dazu später mehr.

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Mandrea - "Moana mon Amour" (9)

in der 4. Seillänge (8+)
in der 4. Seillänge (8+)

Nachdem uns die "Romantica" schon so gut gefallen hat, ging es 2 Tage später gleich nochmal an die Mandrea di Laghel.

Gleich hinter uns wollten zwei ältere Herren in die "Nataraj" starten, ließen uns aber mit den Worten "wie ihr so Händchen haltend an uns vorbei gelaufen seid, dachten wir, ihr geht bestimmt die Romantica", den Vortritt. In aller Ruhe kletterte Katja die erste Seillänge onsight nach oben. Etwas schmierig, aber richtig begeisternder Fels und perfekte Risskletterei. Auch die zweite Seillänge wurde den 5 Sternen im Führer absolut gerecht. 

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Mandrea - "Romantica" (8-)

Katja in der 6. Seillänge (7-)
Katja in der 6. Seillänge (7-)

Zum Auftakt unseres kleinen Arco-Urlaubs konnten wir die Genusstour "Romantica" klettern. Nachdem Katja weiterhin alpin richtig absahnt, wurde das ihre erste Tour mit mehr als 7 Seillängen und sie konnte ihre ersten 6c onsight klettern. 

Gleich die erste Länge stellt die Schlüssellänge dar. Der im Fillipi-Führer als 2 Längen dargestellte Anfang ist nur eine Länge, die auch mit 8- ganz und gar nicht unterbewertet ist. Nach einer perfekten Reibungsplatte zum wach werden folgte eine irgendwie ziemlich schmierige Angelegenheit an zig Tausend unübersichtlichen Löchern und Leisten. Aber nachdem Katja die Ehre mit dem Vorstieg hatte, konnte ich mehr oder weniger (eher weniger) entspannt im onsight nachklettern. Die zweite Länge startet noch recht schön an einer vom Wasser zerfressenen Wand, wird dann aber ziemlich botanisch. Die extrem originelle 3. und 4. Seillänge entschädigen dann aber vollkommen dafür. 

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Tofana di Rozes - "Sognando l'aurora" (9-)

in der 8. Seillänge (9-)
in der 8. Seillänge (9-)

Als Abschluss unseres kurzen Urlaubs in den Dolomiten sollte mir mit Abstand meine anspruchsvollste und definitiv beeindruckendste Tour gelingen. Die 600 Meter lange "Sognando l'aurora"  am 2. Tofanapfeiler stand am Anfang noch gar nicht auf der Liste, aber weil ein Kollege gemeint hat, dass er drin war und die Absicherung gar nicht so schlecht sei, wie bei Pozzo-Touren behauptet wird und auch die Bewertung passt, entschieden wir uns im Angesicht der weiterhin zapfigen Temperaturen für die riesige Südwand der Tofana. 

Start war um 6 Uhr an der Refugio Dibona mit dem Ziel bei den ersten Sonnenstrahlen einzusteigen. Dick eingepackt mit Mütze, Jacke und Handschuhen stieg Daniel in die erste Seillänge ein, wo sich die Sonne langsam ausbreitete. Nach der 2. Länge war klar, ein Geklinke wird das nicht. 

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Monte Formin - "Love my dogs" (8)

in der 2. Seillänge (8-)
in der 2. Seillänge (8-)

Nachdem wir uns am Vortag die Finger in der "Gratta e vinci" lang gezogen haben, sollte für heute eine etwas entspanntere Tour am Monte Formin her. Die 9 Seillängen der "Love my dogs" versprach puren Sportklettergenuss, der auch tatsächlich aufkam. 

Den angeblich angeschriebenen Einstieg haben wir nicht gefunden, nur einen mit einem Expressanker befestigter Stein am Einstieg. Gleich die erste Länge ist recht nett in ganz gutem Fels, dient aber nur dem Zustieg. Hier steckt direkt über dem gut erreichbarem ersten Bohrhaken ein 2., der in deutlich besserem Fels steckt. 

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Sas dai Tamersc - "Gratta e vinci" (8+/9-)

in der 7. Seillänge (8+/9-)
in der 7. Seillänge (8+/9-)

Ideal bei dem kalten Wetter zum warm werden mit den steilen Dolomitentouren waren für uns die 14 Seillängen der "Gratta e vinci" an der tief gelegenen Südwestwand des Sas dai Tamersc. Mit Schwierigkeiten nie unter 7 und häufig im untern bis oberen 8. Grad sollte uns Plattenschleichern die Route gleich mal zeigen, dass ein Dolomiten-8er gar nicht so hart ist wie er klingt. 

Gleich die erste Länge startet mit einer anspruchsvollen plattigen Sequenz im oberne 8. Grad, die ich auf Anhieb falsch gelesen habe.

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Spritzkarspitze - "Der Feuerreiter" (9-)

am Ende der 7. Seillänge (8)
am Ende der 7. Seillänge (8)

Nach über einem Monat in dem keine Tour mit Daniel zusammengehen wollte, wurde es mal wieder Zeit. Eigentlich wollten wir in's warme Schüsselkar, aber ohne Radl macht das wirklich keinen Spaß und so ist die Wahl auf die neueste Kreation von Ralf Sussmann im Karwendel gefallen. "Der Feuerreiter" heißt sie, bietet auf 13 lange Seillängen verteilt 500 Klettermeter und soll angeblich deutlich ernster sein als die beiden anderen Routen von ihm, die wir schon kennen. ("Inferno und Ekstase" und "Magic Line"). Mit der 5. Wiederholung ist mir dann ein onsight der Schlüssellänge gelungen und ich würde mich bei der Bewertung den vorigen Wiederholern anschließen, wobei 9- sicherlich die oberer Grenze darstellt und die Stelle nicht wirklich größenabhängig ist. 

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Geiselstein - "Direkter Südpfeiler" (7)

Spreiz-Klemm-Schiebe-Dach in der 3. Seillänge (7-)
Spreiz-Klemm-Schiebe-Dach in der 3. Seillänge (7-)

Bei recht unsicherem Wetter ging es heute nach mehr als einem Jahr mal wieder an den Geiselstein. Die 11 Kilometer lange Radstrecke muss sein wenn man an so einem traumhaften Berg alleine sein will und nach 50 Minuten waren wir bereits am Radl-Depot. Weitere 55 Minuten später standen wir im Geiselsteinsattel, wo die Wolken schon ordentlich reingedrückt haben und ich meine Entscheidung im T-Shirt zu klettern bald bereuen sollte.  Am Einstieg des "Südpfeilers" angelangt ging es schnell zur Sache und es wurde klar, dass es in der Tour wenig geschenkt gibt. 

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Rote Flüh - "Schwarze Mamba" (8)

in der 1. Seillänge (8-)
in der 1. Seillänge (8-)

Nachdem ich in diesem Jahr bereits die "Via Barbara"  an der Roten Flüh klettern konnte, fehlte mir noch die leichtere "Schwarze Mamba". 

Gleich zu Beginn begeistert die wohl namensgebende gelb-schwarze Verschneidung mit steiler, dolomitenähnlicher Kletterei, wobei im oberen Teil nicht unbedingt überall blind angerissen werden sollte. Hier hatte Katja so ihre Probleme mit der doch etwas alpineren Absicherung als im "Kuschelrock" und überlies mir den Vorstieg. Ich konnte daraufhin die ersten 2 Seillängen onsight klettern und Katja konnte sie im Nachstieg ohne Stress frei nachsteigen. 

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Gimpel - "Kuschelrock" (8), "Wirklich oben bist du nie" (6+)

Katja in der 4. Seillänge (8) vom "Kuschelrock"
Katja in der 4. Seillänge (8) vom "Kuschelrock"

Nachdem der Wetterbericht für die letzten Tage grandioses Bergwetter prognostiziert hatte und Katja schon lange mal biwakieren (und Alpinklettern) wollte, fuhren wir für 3 Tage in die Tannheimer. Noch in der Nacht ging es mit Stirnlampe zum Biwakplatz und nach einer teilweise sternklaren und irgendwie auch recht kalten Nacht wanderten wir zum Gimpel Südostvorbau. Damit sich Katja als leidenschaftliche Boulderin wieder etwas an das Klettern ohne Crash-Pad gewöhnen konnte starteten wir bei am Anfang noch recht dichtem Nebel als zweite Seilschaft in die "Wirklich oben bist du nie".

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Großer Zundernkopf - "Trilogie" (8)

in der 10. Seillänge (8)
in der 10. Seillänge (8)

Schon als ich noch vom 8. Grad geträumt habe liebäugelte ich mit den 12 Seillängen der "Trilogie" am Großen Zundernkopf in meinem Heimatgebirge, den Ammergauern. Diesen Samstag Abend war es endlich soweit und wir fuhren noch bis unter die Schlösser, um nach einer alle halbe Stunde vom Glockengebimmel unterbrochenen Nacht und dem Durchlesen der Preise für den Parkplatz (6€) wieder zurück nach Schwangau an den kostenlosen Parkplatz zu fahren. In der Früh ging es also recht zügig mit den Radeln von Schwangau aus zur Fritz-Putz-Hütte und von dort zu Fuß auf dem wunderschönen Steig unter die mächtige Nordwand des Großen Zundernkopfs. Nach 5 Minuten nervenauftreibendem Steilgras erreichten wir zuerst den Bohrhaken des alten Einstiegs und wenige Meter weiter oben den aktuellen Einstieg.

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Kantenköpfl - "Jubiläumsweg" (8-)

Börni in der 2. Seillänge (6)
Börni in der 2. Seillänge (6)

Für den Tag nach unserer Ausbildung auf der Kalsbader Hütte sollte nochmal eine schöne, möglichst kurze Tour wegen der Gewitterneigung her. Schnell sollte es mit dem Radl von der Hütte in Richtung Einstieg gehen. Bei Börni ging es auch schnell, bei mir ging es nach sagenhaften 500 Metern schiebend mit Platten abwärts. 

Am Einstieg suchten wir mehr oder weniger erfolgreich den Einstieg des "Blumenpfeielers", eine 2 Seillängen lange Einstiegsvariante ohne Bohrhaken anstatt 2er Gelände. Am Ende kletterten wir dann doch irgendwie einfach hoch in Richtung des "Jubiläumsweg". 

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Törlspitz - "Nordostverschneidung" (5)

in der 5. Seillänge (5)
in der 5. Seillänge (5)

Im Zuge der Ausbildung zum C-Trainer Bergsteigen konnten wir neben den 10 Seillänge der "Bügeleisenkante" (4) auf die Kleine Laserzwand noch an der Törlspitze eine etwas klassischere Route klettern bei der tatsächlich etwas hingelangt werden musste. Zumindest wenn man mit Turnschuhen klettert. Was an der komplett mit Thenius-Haken versehenen "Bügeleisenkante" angenehm war, erforderte an der Törlspitze schon einiges an Fußtechnik mit Nike free. 

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Laserzwand - "Wirtschaftskrise" (9)

in der 6. Seillänge (8+)
in der 6. Seillänge (8+)

Meinem  Ziel den B-Trainer Alpinklettern beim DAV zu machen gehen gezwungenermaßen 2 Wochen Ausbildung zum C-Trainer Bergsteigen voraus. Sozusagen als Grundlage. Um diese Woche zu überleben haben wir uns eine andere Grundlage geschaffen: 

10 Seillängen Dolomitenkletterei bis in den 9. Grad mit guter, aber nicht übertriebender Absicherung und teilweise "dolomitärem" Fels. Gefunden haben wir das an der Laserzwand in den Lienzer Dolomiten in direkter Umgebung der Kalsbader Hütte, wo auch unsere Ausbildung stattfinden sollte

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Roßkopf - "Schermscheißer" (8)

in der 2. Seillänge (auf der Suche nach dem 7+)
in der 2. Seillänge (auf der Suche nach dem 7+)

Nachdem wir am 1.  Juli die "Magic Line" an der Lalidererspitze geklettert sind und das Wetter genauso gut blieb, musste noch eine zweite Tour für den nächsten Tag her. Dass wir die "Im Schatten der Sphinx" mit ihrem Zu- und Abstieg nicht mehr packen würden war schnell klar, also doch was schönes, leichtes und  kurzes am Roßkopf mit gemütlichem Zustieg machen.

Dachten wir uns. Da wussten wir auch noch nicht, dass wir uns eine Stunde später fluchend und schwitzend weglos in der prallen Sonne in Richtung Wand kämpften anstatt die wunderbare Zustiegsbeschreibung von Ralf Sussmann zu lesen...

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